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Arzt-Patienten-Tagung im Krankenhaus Ried/Innkreis

14.11.2013
Prim. Univ. Prof. Dr. Friedrich Renner
Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern fanden sich mehr als 100 Betroffene und Angehörige zum Arzt-Patienten-Tag mit dem Thema chronisch entzündliche Darmerkrankungen ein.

Im Eingangsvortrag von Prim. Univ. Prof. Dr. Friedrich Renner erfuhren wir einiges Neues über den Mechanismus der Erkrankung. Wenn es auch keine wesentlichen Neuerungen über die Krankheiten Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gibt, so sind doch wieder kleine Fortschritte in der Diagnose und der Behandlung von CED vorhanden.

Die frühzeitige Erkennung der Erkrankung ist ein wesentlicher Beitrag für die Minimierung der Langzeitfolgen, dazu kann der von der ÖGGH in Zusammenarbeit mit führenden Ärzten entwickelte CED-Check beitragen.
Das Ziel jeder Behandlung ist die Erreichung einer frühen tiefen Remission und damit die Verhinderung dauerhafter Schädigungen des Darms.

Die Therapie wird individuell für jeden Patienten/Patientin auf Grund der Erfahrung der behandelnden Ärzte festgelegt. Vermehrt wird auch auf die Begleiterscheinung "Eisenmangel" bei CED Rücksicht genommen, insbesondere, da hier neue wirksame und gut verträgliche Medikamente zur Verfügung stehen.

Prof. Renner erwähnte noch einiges Neues zum Thema: Anwendung von Cannabis, von Hypnose, von der Therapie mit dem Peitschenwurm und von Leukapherese.

Einen spezieller Hinweis auf das gut angenommene und sehr praktische Internet-Portal des KH Ried für CED-Patienten bildete den Abschluss des Vortrages von Prof. Renner.

Teilnehmer
OA Dr. Mayr Hermann
Der zweite Vortrag zum Thema Endoskopie wurde von OA Dr. Mayr Hermann gehalten.

Die Endoskopie ist bei den Patienten immer noch nicht sehr geliebt, aus verschiedenen Gründen. Einerseits ist die Vorbereitung des Darms nicht sehr angenehm, die Untersuchung ist zeitaufwändig und berührt die intimsten Bereiche des Menschen. Wichtig ist vor allem, dass im Vorfeld der Untersuchung alle Ängste der Patienten ausgeräumt werden.

Für die Vorbereitung gibt es inzwischen neue Abführmittel, jede endoskopische Untersuchung wird unter Sedierung durchgeführt.

Für die Diagnose ist die Endoskopie nach wie vor das wichtigste Hilfsmittel. Außerdem können im Zuge der Untersuchung medizinische Eingriffe, wie z.B. das Abtragen von Polypen, vorgenommen werden. Die Entnahme von Gewebeproben ist ein weiterer wichtiger Vorgang für die Diagnose der Erkrankung.

Manche Stenosen können im Zuge der Endoskopie gedehnt werden, auch das Setzen von Stents ist inzwischen Routine.

Die Endoskopie ist für die Diagnostik, die Terapieentscheidung und für die Krebsvorsorge unverzichtbar. Ängste sollten im Vorfeld beim ärztlichen Aufklärungsgespräch minimiert werden. Eine perfekte Vorbereitung zur Koloskopie ist eine absolute Notwendigkeit.
OA Dr. Wagner Michaela
Im dritten Vortrag von OA Dr. Wagner Michaela ging es um den Alltag mit CED.

Der erste Teil des Vortrages behandelte die Impfungen bei einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED), welche Impfungen zu empfehlen sind und welche Impfungen bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten nicht vorgenommen werden dürfen. Prinzipiell ist zwischen Lebend- und Totimpfstoffen zu unterscheiden, weiter ist die Immunsuppression durch Medikamente entscheidend. 

Im zweiten Teil des Vortrages ging es um das Thema Reisen mit CED. Wichtig ist die Mitnahme aller benötigten Medikamente in der Reiseapotheke, sowie eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit, dies zur Vermeidung von Komplikationen mit den Behörden.

CED und Schwangerschaft beinhaltete den dritten Teil des Vortrages von OA Wagner. Bei den meisten Medikamenten ist eine Schwangerschaft mit einem guten Verlauf möglich, bei einigen ist aber eine Schwangerschaft unbedingt zu vermeiden. Die Schwangerschaft sollte in einer beschwerdefreien Zeit beginnen, sollte jedoch während der Schwangerschaft die Krankheit verstärkt auftreten, so ist eine Behandlung unbedingt erforderlich.

Nach den Vorträgen war noch viel Zeit für die Beantwortung von Fragen aus dem interessierten Publikum durch die drei Vortragenden.

Den Abschluss bildete ein Buffet, liebevoll hergerichtet von der Krankenhausküche, dabei war Gelegenheit für Informationen auf einem Stand der ÖMCCV und auf Ständen der Industrie, die den Abend mitfinanzierte. 
   
Stand der ÖMCCV
Nach vielen interessanten Gesprächen und spannenden Vorträgen ging die Arzt-Patienten-Tagung zu Ende, jeder hatte die Möglichkeit etwas Neues mitzunehmen.

Vielen Dank an Hr. Prof. Renner und sein Team für den gelungenen Abend.

Franz Schiener

Informationen zur Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus Ried/Innkreis finden Sie hier.

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