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Berichterstattung des 1. Schweizer Jugendtreffen für junge CED Patienten

Als ich gefragt wurde, ob ich als Vertreterin der ÖMCCV (Österreichische Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung) am 1. Jugendtreffen der SMCCV (Schweizerische Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung) vom 06.-08. September 2013 in Magglingen (Grenzort französisch/deutsche Schweiz) teilnehmen möchte, war ich sofort begeistert und stimmte prompt zu.

Auf dem Weg nach Zürich, traf ich mich unterwegs mit Simon Krapf, ein weiterer Vertreter der ÖMCCV von der Zweigstelle Tirol.

Während der 2 ½ stündigen Zugfahrt nach Magglingen, hatten wir die Gelegenheit erste Betroffene kennenzulernen und sich auch schon etwas mit ihnen auszutauschen.
Untergebracht waren wir im Swiss Olympic House mit Ausblick auf den wunderschönen Bielersee.
Gruppenbild Jugendtreffen
Nach dem Bezug unserer Zimmer gab es eine kurze Vorstellungsrunde, bei der jeder von sich erzählte: woher man kommt, ob man im Berufsleben steht oder ein Studium absolviert und wann Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa diagnostiziert wurde. Außer Simon und mir war noch Florent aus Paris aus dem Ausland angereist.
Nach dem Abendessen, ließen wir den ersten Tag mit dem Gruppenspiel „die Werwölfe vom Düsterwald“ ausklingen:
Gruppenspiel
Frisbeegolf Frisbeegolf

Der nächste Tag startete mit einem ausgewogenem Frühstück und körperlicher Betätigung beim Frisbee-Golf. Trotz des taunassen Wetters, war es ein riesen Spaß dieses außergewöhnliche Spiel auszuprobieren. Ziel war es, mit den wenigsten Würfen der Frisbeescheibe, in eine Art „Korb“ zu treffen.
Im Anschluss daran, durften wir dem Vortrag von Dr. Biedermann (Oberarzt Gastroenterologie Universitätsklinik Zürich) lauschen, der uns einen Überblick vom Krankheitsbild und –verlauf von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gab. Es beinhaltete die Unterschiede der zwei Krankheiten, die typischen Symptome sowie die Prävalenz und genetische Relevanz.

Nach dem anschließenden Mittagessen, bildeten wir verschiedene Gesprächsgruppen und tauschten uns über Familie und Beruf/Studium aus. Besonders spannend war zu sehen, wie jeder Einzelne von uns mit seiner Krankheit umging und sich in seiner Freizeit, in der Berufswelt oder auch im privaten Umfeld damit zurechtfand und welche Erfahrungen man gemacht hat. Aus den Erzählungen anderer, wurde mir bewusst, dass meine Familie und ihre Unterstützung keine Selbstverständlichkeit sind.

Am späten Nachmittag gab es noch eine Stadtführung durch Biel, der Mittelpunkt der Schweizer Uhrenproduktion. Sowie einen Blick auf die verschiedensten Sehenswürdigkeiten, wie das „Bäsetööri“ (ehemaliges Stadttor), der Burgturm und die Bieler Stadtkirche, werfen konnten. Zudem gab es zahlreiche kleine Gassen, die in früheren Zeiten zur Abfallentsorgung und Beseitigung der Exkremente dienten.

Nach dem Abendessen begab sich ein Teil der Gruppe in eine nahegelegene Bar um den Abend, bei einem gemütlichen Plausch ausklingen zu lassen.


Am Sonntagvormittag gab es einen Workshop zu den Themen autogenes Training, Entspannung bei Angst und Schmerzzuständen und praktische Übungen von Gabriela Bretscher, bei dem uns näher gebracht wurde, wie viel Kraft unser Denken hat und welchen Einfluss es auf unser Wohlbefinden nimmt. Es gab sowohl mentale als auch körperliche Entspannungsübungen, welche uns in Ausnahmesituationen helfen können. Wie das abwechselnde an- und entspannen verschiedener Muskelpartien. Für mich, einer der interessantesten Programmpunkte an diesem Wochenende.
Vortrag Gabriele Bretscher Autogenes Training

autogenes Training
Nach dem Mittagessen war es leider auch schon Zeit sich zu verabschieden. Das Wochenende war vollgestopft mit vielen neuen Eindrücken und die ein oder andere neu entstandene Freundschaft. Es tat gut zu sehen, dass man nicht alleine mit der Krankheit dasteht und sich manch wertvollen Tipp holen konnte. Zudem war Verständnis an diesem Wochenende besonders groß geschrieben. Alles in Allem war das Wochenende auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

Weiters möchte ich der SMCCV danken, dass sie so ein tolles Wochenende auf die Beine gestellt haben und auch der ÖMCCV ein großes Danke, welche mir ermöglicht hat daran teilzunehmen.

Der Ziellose erleidet sein Schicksal-
der Zielbewusste gestaltet es.
Immanuel Kant


Julia H. (23) aus dem Burgenland, Morbus Crohn seit 2008, studiert Bildungswissenschaft und Philosophie in Wien.

Bilder zur Verfügung gestellt von Julia H.

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