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ÖMCCV Forschungsförderungspreis 2009
Seit dem Sitzungsbeschluss der ÖMCCV vom 8.11.1990 einen Fuß in die Tür der Forschungsförderung zu stellen – wenngleich auch nur mit geringen zur Verfügung stehenden Mitteln – und im Interesse der ÖMCCV-Mitglieder auf dem Wissenschaftsmarkt Ressourcen in unsere Richtung zu lenken, wurden von uns bereits mehrere Male Forschungsförderungspreise auf dem Gebiet der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen für engagierte Arbeiten vergeben.
Zweck dieses von der ÖMCCV ausgesetzten Preises ist, im Rahmen eines Wettbewerbes in der Forschungsförderung neue Erkenntnisse zu forcieren, mit denen entweder den Patienten direkt geholfen werden kann oder mit deren Hilfe politischer Druck ausgeübt werden kann, um unseren gemeinsamen Interessen rund um CED zum Durchbruch zu verhelfen und letztlich auch um bei den Forschern außerhalb der Gruppe der Betroffenen ein Problembewusstsein zu erzeugen.
Jedes Jahr von Anfang Oktober bis 31.Jänner des Folgejahres können für das Preisvergabejahr (fertige oder Konzepts-) Arbeiten aus den Bereichen Medizin, Pharmakologie, Sozial- und Wirtschafts- sowie Rechtswissenschaften, aber auch aller anderen Fachgebiete bei der ÖMCCV zum Wettbewerb eingereicht werden.
Für das heurige Jahr wurde über zwei eingereichte Arbeiten juriert und der diesjährige ÖMCCV-Forschungsförderungspreis in Höhe von Euro 2.000.- auf beide Einreichungen aufgeteilt:
Dr. Wolfgang Tillinger, Wien: Expression of the high Affinity IgG Receptors FcRI (CD64) in Patients with inflammatory Bowel Disease: A new Biomarker for Gastroenterologic Diagnostics Euro: 1.500,-- Monika Reimitz, Wien: Weiterbildung CED Krankenpflege und - Krankheitsmanagement Euro: 500,--
Die Entscheidung bezüglich Splittung des Forschungsförderungspreis 2009 erfolgte nach Mehrheitsentscheid durch die Juroren des FFP 2209.
Die Preisverleihung sollte im Rahmen der 25-Jahr Feier der ÖMCCV stattfinden, wurde aber aufgrund von Terminschwierigkeiten der beiden Preisträger verschoben. Genaueres wird noch bekanntgegeben.
Die Dotation dieses heuer vergebenen ÖMCCV-Forschungsförderungspreises kam gemeinsam mit Geldern der ÖMCCV und mit dankenswerter Unterstützung durch die Firma Abbott Gmbh. zustande.
Im Crohnicle 2/08 haben wir bereits über die Arbeit von Dr. Tillinger geschrieben.
Über die Arbeit von Frau Reimitz werden wir in der nächsten Ausgabe eine Zusammenfassung abdrucken.
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