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19.12.2009
Neuer Klub - gleiche Mission
TRANSFER / Peter Nemeth kehrte dem SV Güssing den Rücken. Jetzt soll er Pilgersdorf zum Klassenerhalt schießen.
VON ANDREAS KOLLER
Jahrelang war Peter Nemeth Torgarant in der BVZ Burgenlandliga. In Güssing durchlebte der Goalgetter allerdings im letzten Jahr schwere Zeiten. Eine Morbus Crohn-Erkrankung hatte eine mehrmonatige Pause zur Folge und bedeutete im vorigen Winter einen herben Rückschlag für den ungarischen Kicker. Im Herbst fand Nemeth nicht zu seiner Form - wohl mit ein Grund für die Talfahrt des SV Güssing. Dann folgte mitten in der Herbstsaison sein überraschender Rücktritt. Er einigte sich mit dem Güssinger Sportverein einvernehmlich darauf, nicht mehr in Güssing zu spielen. Laut Nemeth war der Abgang von Trainer Ingmar Spendier mit ein Grund: „Ich habe gemerkt, dass Interimstrainer Hannes Winkelbauer nicht dieses Vertrauen in mich hatte.“ Außerdem dürfte auch seine chronische Darmerkrankung eine Rolle gespielt haben. Stress könne sich nämlich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken.
Nemeths neuer Verein liegt auf dem vorletzten Platz Auf Nemeth wartet im Bezirk Oberpullendorf wieder die Aufgabe „Abstiegskampf“. Der USV Pilgersdorf aus der 2. Liga Mitte überwintert auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat in 15 Spielen bisher nur zehn Tore erzielt. Daher wäre der Verein besonders auf die Goalgetter-Qualitäten Nemeths angewiesen. Aussagen über seine neue Station und seine Ziele dort ließ sich der Stürmer noch keine entlocken. Jedenfalls ist für den USV Pilgersdorf nur zu hoffen, dass der Legionär dem Abstiegsdruck standhält und zu seiner alten Offensivstärke zurückfindet.
Quelle: BVZ - Burgenländische Volkszeitung |
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