ÖMCCV HOME
Druckansicht Kleine Schriftart Mittlere Schriftart Grosse Schriftart   
Österreichische Morbus Crohn-Colitis Ulcerosa Vereinigung


Wir über uns
 
Krankheitsbilder CED
 
Infos
Forschungsförderungspreis 2012
Termine
Berichte von Veranstaltungen
Tipps
Buchempfehlungen
Crohnicle
Broschürenliste
Care-Paket
Treeffpunkt Medizin auf TW1
Entspannungstechniken
Darmprobleme können sehr ernste Gründe haben
Farben und Formen als Weg in die Gefühlswelt
Schlüssel Behinderten-WC
CED und Arbeit
CED und Mobilität
CED und Steuern
Behindertenpass - Begünstigte Behinderte
Informative Broschüre von CLUB MOBIL - für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung
Toilettenstadtführer
Tabletten teilen
Erfahrungsberichte Betroffener
News
Forschungsberichte
Recht und Rechtssprüche
Pressespiegel
Beirat
Ambulanzsuche
Arztsuche
 
Kontaktmöglichkeiten
 
Links
 
11.12.2008 

Auf dem Weg der Besserung
FUSSBALL - COMEBACK / Nach monatelanger Krankheit kann Güssings Peter Nemeth wieder hoffen.

VON ANDREAS KOLLER


Beim Güssinger Hallenturnier war Güssings ungarischer Legionär Peter Nemeth noch zum Zuschauen gezwungen. Der Stürmer leidet seit Oktober an Morbus Crohn (einer chronischen Darmentzündung), verbrachte zwei Wochen im Krankenhaus und ist nach wie vor im Krankenstand. Allerdings fiebert Nemeth seinem Comeback bereits entgegen. Im Frühjahr möchte er wieder für Güssing auf Torjagd gehen.

Nemeth nahm durch die Krankheit elf Kilogramm ab

Am 11. Oktober war Nemeth zuletzt für den SV Güssing im Einsatz. Beim 2:1-Sieg in Oberpullendorf erzielte er sogar das Siegestor. „Nach dem Match bekam ich starke Bauchschmerzen. Ich bin dann ins Krankenhaus Güssing gefahren und musste auch gleich dort bleiben“, erläutert Nemeth. Dort erfuhr er die Diagnose: „Morbus Crohn“ - zu 90 Prozent auf Stress zurückzuführen. Insgesamt musste der Sportler 13 Tage im Krankenhaus bleiben.
Die Krankheit setzte dem 33-Jährigen arg zu. „Ich hatte elf Kilo abgenommen, habe inzwischen aber wieder zugelegt. Im Krankenstand bin ich noch immer, weil ich noch eine Entzündung habe. Außerdem muss ich alle zwei Wochen zur Kontrolle ins Krankenhaus“, erklärt Peter Nemeth. Heute, Donnerstag, steht für ihn wieder eine Untersuchung am Programm.

„Im Frühjahr möchte ich wieder spielen können“

Mittlerweile sieht der Fußballer schon wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Er ist schmerzfrei und kann auch wieder normal essen, allerdings muss er Diät halten. „Ich möchte im Frühjahr wieder spielen und dafür gebe ich auch alles.“

Vor einigen Wochen war beim SV Güssing die Stimmung weit weniger positiv, weil man nicht abschätzen konnte, wann beziehungsweise ob der Angreifer im Frühjahr überhaupt einsatzfähig ist. Wie wichtig der Stürmer für seine Mannschaft ist, zeigte sich in den Spielen nach seinem Ausfall. Drei Pleiten fuhr Güssing ein, ohne dabei ein einziges Tor zu erzielen. Sektionsleiter Thomas Toth brachte diese Torflaute mit Nemeths Fehlen in Verbindung: „Sein Ausfall machte sich natürlich bemerkbar, weil wir nur mit einem richtigen Stürmer gespielt haben. Peter Nemeth ist schwer ersetzbar und schließlich sind wir ohne ihn leichter auszurechnen.“ Dies stimmte offenbar, denn ohne Nemeth an seiner Seite, traf auch Güssings bester Torschütze Nikica Srpak drei Spiele lang nicht ins Tor.

„Der SV Güssing stand voll und ganz hinter mir“

Die Zeit ohne Fußball ist für Peter Nemeth sehr schwierig, aber die Gesundheit gehe eben vor. Bei seinem neuen Verein Güssing – Nemeth kam im Sommer – schöpfte der 33-Jährige viel Kraft. „Dass der gesamte Verein - Obmann Martin Muik, Trainer Ingmar Spendier und auch die Mannschaft - so hinter mir gestanden ist, hat mir enorm geholfen“, betont Nemeth, „und auch das Team vom Krankenhaus Güssing hat mich sehr gut behandelt.“ Enttäuscht ist er allerdings von seinem Ex-Verein Kohfidisch, wo er über sieben Jahre lang spielte. „Bis auf drei Spieler hat niemand vom Verein nachgefragt, wie es mir geht!“

Quelle: BVZ-Burgenländise Volkszeitung

nach oben


English version    Impressum      Sitemap      Kontakt      Letzte Aktualisierung: 16.12.2008 durch Franz Schiener