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PROGRESSIVE MUSKELRELAXATION NACH JACOBSON (PMR)

Das Ziel der nach dem Physiologen Edmund Jacobson (1885 – 1976) benannten Entspannungsmethode ist, sich durch ein Abwechseln von An- und Entspannung gewisser Muskelgruppen in einen Zustand tiefer Entspannung zu versetzen.
Im Alltag geht die Anspannung der Muskulatur häufig mit Angst, Unruhe und psychischer Spannung einher.

Jacobson fand 1928 heraus, dass durch systematisches An- und Entspannen verschiedenster Muskelgruppen ein Belastungsgefühl (Angst) aufgehoben wird, sobald die muskuläre Spannung nachlässt.
Durch gezielte Wahrnehmungslenkung seiner Patienten auf die bewusste Unterscheidung der beiden Spannungszustände, konnten diese schließlich An- und Verspannungen im Alltag rechtzeitig entgegenwirken.

In einer bestimmten Reihenfolge werden 18 Muskelgruppen „bearbeitet“, d. h. sie werden abwechselnd an- und entspannt.
Nach einem Anspannungsmoment und der gefühlten Spannung wird abrupt losgelassen, wobei nach der Anspannung die Entspannung unter das normale Grundniveau absinkt.

Die PMR ist an sich recht einfach zu erlernen. Nach einigen Übungstagen bzw. –wochen gibt es ab einem gewissen Fortschritt auch Kurzübungen, die alltagstauglicher sind als die anfängliche zu erlernende Langform der PMR.

Vor allem bei Menschen mit einer chronischen Erkrankung, die meist unter einer hohen Grundspannung stehen, kann die PMR sehr sinnvoll sein. Unterstützend zur schulmedizinischen Therapie gelingt es, die Körperreaktionen zu verlangsamen und sich selbst in einen ruhigeren Zustand zu bringen.

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