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Arzt - Patienten - Tagung in Wels
20 Jahre ÖMCCV Zweigstelle Oberösterreich - im Rahmen dieses Jubiläums fanden Ärzte und Patienten am 11. April 2008 im Klinikum der Kreuzschwestern Wels zusammen.
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Durch die Veranstaltung führten Prim. Univ.Prof. Dr. Peter Knoflach vom Klinikum Wels und Prim. Univ.Prof. Dr. Friedrich Renner vom Krankenhaus Ried.
Zur Sprache kam eine breite Themenpalette. Walter Bruckner, Organisator und Zweigstellenleiter von OÖ, sowie Ing. Franz Schiener, Präsident der ÖMCCV, begrüßten die Anwesenden und erläuterten, welche Bedeutung die ÖMCCV und deren Hilfestellung für Betroffene hat.
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Als Redner eröffnete OA Dr. Pius Steiner, und gab einen Überblick über neue Entwicklungen in der Behandlung und Therapie von CED.
Den “Sinn und Unsinn” einer Diät behandelte OA Dr. Friedrich Wewalka, und räumte mit dem Mythos auf, dass der Verlauf CED durch das Einhalten von gewissen Ernährungsleitlinien maßgeblich beeinflusst werden könnte. “Nahrungsmittel machen nicht krank”, so das eindeutige Statement. Individuelle Unverträglichkeiten sollen aber berücksichtigt werden, hier könnte zum Herausfinden ein Ernährungstagebuch hilfreich sein, auch gibt die Crohnicle-Sonderausgabe „Ernährung“ der ÖMCCV aufschlussreiche Erkenntnisse zum Eßverhalten.
Über Problematiken und auch Nicht-Problematiken des Kinderkriegens bei CED-Patienten klärte Prim. Dr. Andreas Kirchgatterer auf, mit besonderem Augenmerk auf sichere und riskante Medikamente vor und während einer Schwangerschaft.
Dr. Markus Prenningers Vortrag zum Thema CED-Erkrankungen bei Kindern informierte über die besonderen Vorgehensweisen bei der Untersuchung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Sorgfältige Reisevorbereitung und wichtige Schutzimpfmaßnahmen für Reisen in exotische Länder waren die zentralen Punkte in OA Dr. Günter Schneiders Vortrag “Reisen und Impfen”.
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