„T’schuldigung, ich hätt’ da kurz drei Fragen bitte…“ von Elisabeth Zierler
Interview vom europäischen Jugendtreffen in Graz
Was war für Dich der eindrucksvollste Moment des Treffens?
Die Übergabe des kleinen Stofflöwen, des Maskottchens der EYG (European Youth Group), war sehr beeindruckend. Er ist das Symbol dafür, dass wir nächstes Jahr das Treffen organisieren. Wir sind das erste Mal bei diesem Treffen dabei und nächstes Jahr bereits Gastgeber. Das macht uns sehr stolz.
Anne-Cécile und Paul, Frankreich
Beim Gala Dinner sagte Marco (bis Juli 2007 Obmann der EYG): „Wenn man Träu-me hat, soll man sie leben. Die Krankheit ist dabei kein Hindernis.“
Andrea, Schweiz
Es gab einige sehr eindrucksvolle Momente, doch der nachhaltigste war der Work-shop „Mein Leben – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ Den meisten anderen Teilnehmern fiel es sehr schwer, über ihre Vergangenheit, die oft sehr schmerzvoll war, zu sprechen, doch durch das Legematerial wurde das viel einfacher. Außerdem war es sehr schön zu sehen, dass jeder gute Hoffnungen und Pläne für die Zukunft hat.
Iva, Kroatien
Was hat Dir an Graz am besten gefallen?
Die Fußgängerzonen, das ist anders als in den Niederlanden. Da gibt es nur Straßen mit Autos.
Wouter, Niederlande
Die Stadt hat was Gemütliches.
Susanne, Deutschland
Am besten war die Stewardess im Flugzeug von Paris nach Graz. Nein, im Ernst, die Stadt ist sehr schön, die Architektur, der Schlossberg, die alten Häuser, das ist alles unvergesslich.
Anne-Cécile und Paul, Frankreich
Was war die wichtigste Nachricht des Treffens, die Du mit nach Hause nehmen wirst?
In Island gibt es noch keine Projekte, die Kindern und Jugendlichen mit CED helfen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen. Die ganzen Ideen und auch die guten Erfahrungen der anderen Teilnehmer geben uns Mut, dass wir in Island so etwas auch aufbauen können.
Margret und Anna Lind, Island
Die wichtigste Nachricht war für mich, dass wir uns von unserer Krankheit nicht stop-pen lassen sollen. Das Leben geht weiter.
Nicola, Schottland
Das Programm dieses Treffens beinhaltete dieses Jahr nicht, wie z.B. letztes Jahr, nur Medizinisches. Es waren auch neue Aspekte, wie die kreative Arbeit und der Medien Workshop da-bei. Ich möchte versuchen, alle Tipps, die wir in diesen Bereichen bekommen haben, umzusetzen. Concetta, Italien
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