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Rinnende Wand
WANDERUNG DER ÖMCCV OBERÖSTERREICH AM 1. SEPTEMBER 2007


Von MOLLN zur „ RINNENDEN MAUER“ und Retour


Das Wetter war nicht berauschend, als ich um 9 Uhr morgens von Wels in Richtung Molln aufbrach. Ich wusste noch nicht, ob ich alleine unterwegs sein würde, oder ob sich doch jemand zu mir gesellt. Bei meiner Ankunft in Molln war es immer noch stark bewölkt, ich wartete, und wurde nicht enttäuscht: 12 Wetterfeste waren es, die bereit waren, sich den Launen des Wettergottes entgegen zu stellen. So, nun ab in die Botanik.
Die Wanderung führte uns hinunter zum Flussufer der Steyr. Dort angekommen begrüßte uns das melodische Rauschen des Flusses (auch von oben).
Am Steig im Steyrtal
Der Weg zur „Rinnenden Mauer“ ist ein sehr romantischer Schluchtsteig, der sich entlang der Konglomeratwände dahinschlängelt, und uns einiges abverlangte.

Nach ca. anderthalb Stunden beeindruckender Schluchtwanderung hatten wir das Naturphänomen „Rinnende Mauer“, fast erreicht – als es anfing, noch stärker zu regnen. Die meisten unserer Truppe verließ der Kampfgeist, und sie entschieden sich, in einer verlassenen Hütte Schutz zu suchen. So machte ich mich mit dem hartgesottenen Rest, zwei Männlein und ein Weiblein, auf in die Zielgerade. 300 triefnasse Meter lagen noch vor uns. Kein Problem für uns Naturburschen und –mädels, und als wir uns den Weg erkämpft hatten, wurde unser Mühsal gebührend belohnt durch den Anblick, den die „Rinnende Wand“ dem bewundernden Auge selbst bei schlechtem Wetter bietet: Das Wasser tropft direkt aus dem weit überhängenden Felsen einer Konglomeratwand, die herunterfallenden Wassertropfen bilden eine durchsichtige, schillernde Wand, der Boden und die Felsen sind mit einem beeindruckenden Moosteppich überzogen.
Auf der Hohen Brücke über die Molln
Rast am Rückweg
Zurück nach Molln ging es auf weichem Waldboden und ohne Regen, auf einer ausgedehnten Grünfläche – dem Schacher.

Nach ca. zwei Stunden und einigen ungeplanten Umwegen kamen wir wieder beim Ausgangspunkt, dem Gasthof Stefaniebrücke, an – allesamt ohne gröbere Blessuren. Endlich konnten wir uns bei einer kräftigen Mahlzeit stärken, es wurde ordentlich zugelangt. Bei einer gemütlichen Runde im Kaffehaus ließen wir den Tag ausklingen, bevor wir um 18 Uhr die Heimreise aufbrachen.

Auf unsere nächste gemeinsame Wanderung freut sich

Walter
ÖMCCV Zweigstellenleiter Bruckner Walter mit Gattin
Es war ein wunderbarer Ausflug, die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt!!!

Walter fühlt sich im feuchten Element sehr wohl, daher war von ihm auch Wasser von unten und von oben für den Ausflug bestellt.

Danke für den schönen Tag

Franz

(Fotos: Walter Bruckner)
Zur Beschreibung der Rinnenden Mauer

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