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Österreichische Morbus Crohn-Colitis Ulcerosa Vereinigung


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Positive Erlebnisse- Reaktionen

Zu unserem Aufruf im vorangegangenen Crohnicle über positive Erlebnisse zu berichten, wollen wir aus den Reaktionen stellvertretend eine abdrucken:

„.....Im Februar 1996 wurde bei mir Colitis ulcerosa diagnostiziert. Bis Juli 2001 wurde ich in Abständen von ca.2-4 Monaten von Schüben geplagt und hielt mich mit Claversal über Wasser, während eines Schubes zusätzlich mit Aprednisolon. Der letzte Schub – ein sogenannter Entlastungsschub, denn er passierte mir zum Schulschluss Juli 2001 – vergällte mir einen Teil der Sommerferien (bin seit 9 Jahren Hauptschullehrerin)!
Im Oktober 2001 nahmen mein Lebensgefährte und ich unsere Familienplanung in Angriff. Leider scheiterte der erste Versuch; ich überstand eine Eileiterschwangerschaft – und wurde nach der OP wieder schwanger! Ich informierte umgehend meinen Internisten und wir vereinbarten, dass ich bezüglich meines Medikamentes Claversal genauestens den Empfehlungen der Hersteller (lt.Beipackzettel) folgen sollte. 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollte keine Tablette mehr eingenommen werden.
Trotzdem spukte im Hinterkopf die Sorge um mein kommendes Baby, sodass ich mich noch im Internet informierte. Ich fand eine Studie aus Toronto, aus der hervorging, dass Frauen, die während der Schwangerschaft Claversal genommen hatten, auch nicht mehr behinderte Kinder bekämen als solche ohne das genannte Medikament. Na gut! Ich klopfte auf Holz, war 4 Wochen vor der Entbindung „Claversal-frei“ und brachte am 1.10.02 eine kerngesunde Tochter zur Welt!
Ich stille sie voll, sie wächst und gedeiht und mein Darm arbeitet so brav wie vor 1996!
Ein Triumphgefühl werde ich nicht los: Vielleicht bin ich geheilt? Eine Schwangerschaft kann ja manchmal Wunder wirken!
Mit diesem positiven Bericht möchte ich allen Cu-Patientinnen, die einen Kinderwunsch hegen, Mut zusprechen!
Mit lieben Grüßen,
Christine Kaun


English version    Impressum      Sitemap      Kontakt      Letzte Aktualisierung: 07.08.2007 durch Franz Schiener