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12.0 Situation in anderen (EU-) Ländern

In Deutschland wurde vor bereits 8 Jahren ein Kompetenznetzwerk für CED gegründet. Hier wurden alle CED-Zentren (auch im niedergelassenen Spezialistenbereich) Deutschlands zusammengefasst und vom Bund mit 14 Millionen € gefördert. Es entstand dadurch eine große Datenbank, mit deren Hilfe Fragestellungen zum Management von CED beantwortet werden können. Zuletzt wurde dieses Kompetenznetzwerk mit einer Unterstützung von 150.000 €/Jahr fortgeführt und widmete sich insbesondere der Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet der CED.

Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz öffentliche Gelder in der Höhe von 2.2 Millionen SFK zur übergeordneten Erfassung und prospektiven Langzeitbeobachtung von CED Patienten zur Verfügung gestellt.

In Österreich gab es bisher keine staatlichen Förderungen. Sämtliche Ansätze waren auf Eigenitiative von Ärzten und Eigenmitteln möglich. Von der ÖGGH wurde 2001 ein einmaliges Stipendium von 70.000 € für die Entwicklung einer web-basierten Datenbank, IBDIS, für die Österreich-weite Erfassung von Patienten mit CED und deren Therapie und Verlauf vergeben. Das System konnte erarbeitet werden, die weitere Finanzierung und Adaptierung an die neuesten Standards blieb wieder Eigenmitteln vorbehalten. Die endgültige Implementierung in allen Zentren Österreichs blieb auf Grund mangelnder Mitteln bis dato versagt. 
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