1.0 Kurzzusammenfassung
Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) stellen chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) dar, für die es derzeit keine Heilung, sehr wohl aber therapeutisch herbeigeführte Beschwerdekontrolle bzw. -reduktion gibt.
Den ca. 80.000 an den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) leidenden Österreicherinnen und Österreichern, steht gegenwärtig aber noch keine ausreichende österreichweite Versorgungsstruktur zur Verfügung. Es besteht daher die Notwendigkeit – ähnlich wie in Deutschland und der Schweiz – eine, mit entsprechenden Mitteln ausgestattete Versorgungsstruktur im Spitalsbereich und im niedergelassenen Bereich zu schaffen.
Aktuelle Handlungsschwerpunkte
1. Ausbau des Informationsstandes der Ärzte über die Behandlung der CED- PatientInnen
2. Vergrößerung von Zahl und Kapazität der den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gewidmeten Spezialambulanzen in Krankenanstalten österreichweit
3. Bundesfinanzierung epidemiologischer Studien und Aufbau eines, alle Datenschutzkriterien beachtenden, Registers der CED
4. Förderung von Forschungsvorhaben zu CED
5. Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte in die intravenöse Dauertherapie der CED
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