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Österreichische Morbus Crohn-Colitis Ulcerosa Vereinigung


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Vortrag ÖMCCV am 25.11.2004 in Wien-Erdberg

Coaching – Hilfe zur Selbsthilfe aus Sicht eines Betroffenen

„Warum ich?“ Wer von uns hat sich die Frage nicht gestellt, nachdem er mit der Diagnose Morbus Crohn/Colitis ulcerosa konfrontiert wurde, und im selben Atemzug erfahren musste, dass es aus schulmedizinischer Sicht keine Heilung dafür gibt. Auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten, das Leben besser zu meistern, hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit Coaching im weitesten Sinne. Im Gespräch mit dem Coach wurde mir schlagartig bewusst, dass sich etwas ändern musste. Was, lag zwar weiter im Dunkeln, aber die Gewissheit, aufzustehen und das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, hatte sich ganz tief in mir festgesetzt.

Also Coaching. Coaching ist in den letzten Jahren ein wahres Modewort geworden, mit dem viele ein wenig anfangen können, aber keiner so genau weiß, was dahinter steckt. Hinter dem Begriff, der seinen Ursprung im Ungarischen hat und ursprünglich Kutsche bedeutete, verbirgt sich für mich eine klare Einstellung. Ich sehe Coaching nicht als frontale Beratung, in der Ratschläge erteilt werden. Es ist auch keine Psychotherapie, sondern vielmehr ein gemeinsamer, lösungsorientierter Prozess. Da jeder nur selbst wissen kann, was für ihn oder sie das Beste in bestimmten Situationen ist, entdeckt der Klient seine passende Lösung auch selbst. Der Coach hilft ihm auf dem Weg dorthin, aber er nimmt ihn sozusagen an der Hand und führt ihn durch das Repertoire seiner Möglichkeiten. Im Rahmen eines Coaching-Prozesses ergeben sich neue Perspektiven, werden aus Problemen Ziele, zu denen man sich gerne aufmacht. Gespräche bilden die Basis einer Coaching-Sitzung, aber wenn die Vernunft nicht mehr weiter weiß, helfen Entspannungs-Übungen, die Probleme ans Unterbewusste abzugeben. Lösungen treten manchmal sofort zu Tage, manchmal über Nacht, und manchmal wie aus heiterem Himmel.

Coaching kann helfen, sich jeden kleinen Fortschritt bewusst zu machen und sich daran aufzurichten. Es eröffnet auch andere Sichtweisen auf Probleme. Eingefahrene Verhaltensmuster werden durchbrochen und machen Veränderungen möglich.

Mir persönlich hat Coaching geholfen, mit der Herausforderung „Morbus Crohn“ besser umzugehen. Einerseits konnte ich mich dabei entspannen und bin auf andere Gedanken gekommen, andererseits habe ich gelernt, die Krankheit als Herausforderung, ja sogar als Chance zu sehen. Ich habe dadurch gelernt, nicht mehr gegen den Crohn anzukämpfen und anstelle der Angst, wann der nächste Schub denn wohl kommen wird, habe ich gelernt, jeden Tag ohne Schmerzen, ohne Durchfall, ohne Beeinträchtigung zu schätzen.

Meine Prioritäten haben sich einfach verschoben. Ich habe gelernt, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Weil ich erfahren und gespürt habe, dass das Leben einfach ist, und wir es uns meistens nur schwer machen, möchte ich diese Erfahrung an andere weiter geben und sie ein Stück des Weges begleiten.

Weitere Informationen zum Thema Coaching finden Sie unter www.molidor.at.
Für Fragen stehe ich gerne unter coach@molidor.at und oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Klaus Molidor

Nähere Infos zu Coaching-Preisen bzw. Aktionen bitte beim Verfasser erfragen.

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