„Das neue Gesicht unseres Crohnicles“
Wie euch sicher aufgefallen ist, hat sich seit der Ausgabe Dezember 2005 das Cover unseres Crohnicles geändert, es wurde neu gestaltet. Somit haben die Sonnenblumen als Sommermotiv sowie die Winterlandschaft als Wintermotiv würdevoll ausgedient.
Beschreibung zum Titelbild der Ausgabe Dezember 2005: Beim Kinder- und Jugendtreffen 2005 in Bad Schallerbach wurde der Programmpunkt „Wie geht es mir – wie fühle ich mich?“ von Elisabeth Zierler mit Unterstützung ihrer Mutter gestaltet. Neben Materialien wie Steinen, Glas, Tüchern, Muscheln usw. wurde auch das so genannte „SPIEGELDREIECK“ verwendet. Wir haben eine einzelne Teelichtkerze in die Mitte dieses Spiegeldreiecks gestellt, so dass diese einzelne Kerze für den jeweiligen Betrachter in ein Meer von Teelichtern verwandelt wurde. Dieses Meer schien kein Ende zu besitzen. Die Kerze war nicht mehr alleine, sie befand sich mitten in einer unendlichen Menge an anderen Lichtern . . . Genau dieses Gefühl für uns selber bzw. in uns selber zu spüren war eines unserer Ziele für unser Treffen: wir sind nicht alleine, da gibt es noch viele andere, die mit dengleichen Problemen, mit eben dieser Krankheit (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) zu kämpfen haben.
So ist es auch unser Ziel von der ÖMCCV, andere Betroffene nicht alleine stehen zu lassen, sondern zu zeigen, dass wir gemeinsam ein Meer an Betroffenen sind, dass wir gemeinsam alle Für und Wider dieser Krankheit zu bewältigen haben. Natürlich kommt es auf die Betrachtungsweise bzw. auf den Betrachtungswinkel an – und ich wünsche jedem, dass er den richtigen Weg findet, sich mit der Krankheit nicht allein gelassen zu fühlen.
Nur einen kleinen Ausschnitt aus dieser wunderbaren Perspektive (das Lichtermeer) stellt das Cover der Crohnicle Ausgabe 2/2005 dar.
Beschreibung zum Titelbild der Ausgabe Juni 2006: Für diese Ausgabe (1/2006) haben wir ein Legebild ebenso vom Kinder- und Jugendtreffen 2005 in Bad Schallerbach gewählt. Aufgabenstellung von Elisabeth Zierler war, unseren Gefühlszustand mit Hilfe von verschiedensten Materialien darzustellen. Wir nahmen uns bunte Tücher, glänzende geschliffene und stumpfe unscheinbare Steine, Blumen und Dornen, Holzperlen und Muscheln, Schnüre und Blätter, Holzfiguren und stachelige Schalen von Kastanien und vieles andere mehr, um unseren Gedanken und Gefühlen ein „Gesicht“ zu geben. Sowohl die schönen aber auch die grauenvollen Momente mit unserer Krankheit fanden Platz auf diesen Legebildern, die von Farben und Formen unterschiedlich geprägt waren.
Einen kleinen Ausschnitt aus dieser Gefühlswelt mit Farben und Formen zeigt euch dieses Titelbild.
Gebt die Suche nach dem richtigen Blickwinkel nicht auf, denn jedes Leben hat seine schönen und positiven Seiten, die jedem Kraft geben sollen, die dunklen und schmerzvollen Seiten leichter zu überstehen.
Mit den besten Wünschen für eure Gesundheit, Evelyn Schauer nach oben |